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Zwei auf einen Schlag - Weidmüller stellt in einem Zug auf SAP ERP 6.0 und Unicode um


Bielefeld, 18.08.2008 – Die Weidmüller Interface GmbH setzt auf SAP ERP 6.0 und Unicode. In einem zentralen Projekt löste das Unternehmen nicht nur das Altrelease SAP R/3 4.6 ab, sondern kann den Datenaustausch der Niederlassungen weltweit mit Hilfe des internationalen Kodierungsstandard vereinheitlichen. Das Gesamtprojekt wurde mit Unterstützung der Bielefelder Lynx-Consulting AG in nur fünf Monaten realisiert und hilft rund 1.800 Anwendern in 12 Ländern, in ihrer hoch integrierten Systemlandschaft auf die jüngste SAP-Version zurückzugreifen. 

Weidmüller, Hersteller von elektrischer Verbindungstechnik sowie von Funktionselektronik und Kommunikationselektronik, nahm den großen Sprung auf SAP ERP 6.0 nicht nur wegen der technologischen Reife vor. Dem in Detmold ansässigen Unternehmen ging es vor allem darum, eine langfristig stabile ERP-Plattform ohne Zwischenschritte einzuführen. Der Releasewechsel der kompletten SAP-Landschaft war notwendig geworden, weil der allgemeine Support und die Standardwartung der verwendeten Programme seitens SAP zum Ende des Jahres 2006 planmäßig ausliefen. Angebunden an die Einführung des SAP ERP 6.0 wurde die Systemlandschaft gleichzeitig auf den Zeichensatz-Standard Unicode umgestellt. Auf diesem Weg schuf Weidmüller die besten Voraussetzungen, auf Basis einer einheitlichen Plattform die reibungslose Kommunikation innerhalb der Unternehmensgruppe zu optimieren.  

„Durch die Kombination zweier Aufgaben konnte die Einführungszeit und damit der Aufwand von neun auf fünf Monate gesenkt werden. Unsere weltweit 1.800 ERP-User haben sich lediglich in ein Projekt involviert gefühlt, tatsächlich wurden jedoch zwei Projekte auf einen Schlag durchgeführt “, blickt Andreas Wohlfahrt, Projektleiter bei Weidmüller, zufrieden zurück. Zum Projekterfolg trug neben der starken Projektleitung durch Weidmüller selbst die fortlaufende fachliche Unterstützung durch Lynx als auch eines Nearshore-Teams aus Weißrussland bei. Der weißrussische Lynx-Partner war mit der rein technischen Programmanpassung und – umstellung auf Unicode betraut. 

„Durch das große Engagement unserer eigenen Mitarbeiter, der Berater von Lynx und mit der Einbindung eines Nearshore-Projekts konnten wir in time & budget zwei Projekte in einem abschließen. Das Einbinden von Nearshore-Services befähigte uns, auf elegante Art und Weise das Hindernis einer zu hohen Budgetbelastung durch ein zusätzliches Unicode-Projekt auszuräumen“, bilanziert Andreas Wohlfahrt. „Wir können uns jetzt in unserer Arbeit auf eine top-aktuelle, einheitliche ERP-Umgebung stützen, die es uns erlaubt, jeden funktionalen Mehrwert nicht nur in der Zentrale, sondern auch auf einen Schlag in Asien, Osteuropa und Südamerika zur Verfügung zu stellen.“ 

 

LYNX in Kürze 

Die Lynx Consulting Group verbindet ausgewiesene IT-Expertise mit spezialisiertem Branchen-Know-how und gibt dieses Wissen als Beratungspartner an ihre Kunden weiter. Lynx-Consultants kennen die branchentypischen Geschäftsprozesse in Fertigung, Konsumgüterindustrie, Handel und Bankwesen und erarbeiten IT-Lösungen, die den individuellen Anforderungen entsprechen. Als anbieterunabhängige IT-Beratungsgesellschaft ist Lynx im Professional Services Markt positioniert. 

Zu den langjährigen Kunden zählen große und mittelständische Unternehmen mit europa- und weltweitem Engagement, wie Dorma, B|Braun, Dr. Oetker, Miele, Storck oder die WestLB. Das Unternehmen wurde 1989 vom heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Joachim Rosowki gegründet und erwirtschaftet über 20 Mio. Euro pro Jahr.  

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