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Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

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Einführung eines zentralen SAP-Systems bei Weidmüller - Investitionen und Wettbewerbsvorteile sichern

Mit einer Punktlandung hat der international führende Verbindungstechnikspezialist Weidmüller Interface GmbH & Co. KG die ersten Phasen der Einführung eines zentralen SAP-Systems abgeschlossen. Es handelt sich dabei um den SAP R/3 für den Vertrieb in Deutschland. "Last but not least" wurde mit dem so genannten >Roll Out Master< die Grundlage für die SAP-Einführung in den Vertriebsgesellschaften im Ausland gelegt. Der Beratungs- und IT-Dienstleistungs-Partner, die Lynx-Consulting GmbH, sorgte mit dafür, dass alle Teilprojekte "in time und in budget" durchgeführt wurden. 

Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Detmold setzt bereits seit mehreren Jahren SAP R/3 im Release-Stand 3.1 ein. Um den Entwicklungen des weltweiten Marktes Rechnung zu tragen, entschied sich das Unternehmen im Jahr 2001 für die Umsetzung einer globalen SAP-Strategie für die Firmenzentrale und die nationalen und internationalen Gruppenunternehmen. „Erklärtes Ziel war für uns, neben der Vereinheitlichung der IT-Landschaft, die Reduzierung von Prozess- und Infrastrukturkosten“, erklärt Torsten Hopmeier, CIO bei der Firma Weidmüller Interface GmbH & Co. KG. 

Um diese Strategie zielgerecht umzusetzen, suchte Weidmüller einen geeigneten SAP Beratungspartner für dieses international geprägte Projekt. Die Wahl fiel, nach einem intensiven Auswahlverfahren, auf die Lynx-Consulting GmbH, Alliance Partner Service der SAP aus Bielefeld. "Die technische Kompetenz und das SAP-Know-how bei Lynx haben uns die Entscheidung leicht gemacht“, begründet Weidmüller-CIO Hopmeier die Zusammenarbeit mit den Bielefeldern. 

Das Projekt unter der Namen P1 startete im September 2001. Zunächst wurden drei Teilprojekte aufgesetzt: Der Releasewechsel von 3.1 auf 4.6c, die Erstellung eines Templates als „Roll Out Master“ und eine erste Einführung bei der Vertriebsgesellschaft Weidmüller Deutschland mit Sitz in Paderborn. Die besondere Herausforderung bei der Realisierung der Teilprojekte war der ehrgeizige Projektplan, welchen es umzusetzen galt. 

Vereinfachung der Logistik-Prozesse

Anfang August des Jahres 2002 war die Implementierung von SAP R/3 bei Weidmüller Deutschland abgeschlossen. Zwei Softwarepakete für die Logistik und Finanzen wurden abgelöst und auf eine einheitliche SAP-Basis gestellt. Das Lager Paderborn wurde aufgelöst und in das zentrale Distributionszentrum in Detmold integriert, sodass sich die logistischen Prozesse heute vereinfachen lassen. Der Vertrieb kann jetzt direkt einen Auftrag für die Logistik eingeben und die Kunden werden aus dem Zentrallager beliefert. „Durch die konsequente Nutzung der Intercompany-Prozesse des SAP-Systems wurde ein sehr schlanker und direkter Verkaufsprozess bei Weidmüller Deutschland etabliert“, bestätigt der Lynx-Projektleiter Volker Jaster. 

Auch in diesem Teilprojekt bewährte sich die Strategie, für jedes zu realisierende Prozess-Modul eigene Teams zu bilden. Der so genannte „Roll Out Master“ ist auf Basis des Business Designs von Weidmüller fertig gestellt worden. In Großbritannien wurde das System Ende 2002 implementiert, im Februar 2003 begann die Implementierungsphase in Schweden. Das Logistikkonzept sieht vor, dass neben dem Zentrallager in Detmold ggf. ein Regionallager in diesen europäischen Ländern eingebunden bleibt. 

„In time und in budget“ erhöht die Akzeptanz

Beim Releasewechsel waren alle SAP-Module der logistischen Wertschöpfungskette betroffen: Finanzwesen (FI), Vertrieb (SD), Materialwirtschaft (MM), Produktionsplanung und -steuerung (PP), Projektsystem (PS) sowie Controlling (CO). Alle Geschäftsprozesse von der Bestellung über die Produktion bis hin zur Auslieferung werden durch eine einheitliche IT-Lösung abgewickelt. Die vorherige Systemvielfalt gehört der Vergangenheit an. In einem weiteren Schritt wird das System auf alle ausgewählten Vertriebsgesellschaften der Weidmüller-Gruppe weltweit ausgedehnt. 

Das bedeutet, dass von Beginn an auch alle betroffenen Fachabteilungen mit ins Boot genommen wurden. Zirka 1.000 Anwender werden das System im Endausbau nutzen. „Da ist von Anfang an die Akzeptanz der betroffenen Mitarbeiter ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg“, stellt Torsten Hopmeier fest. „Die aber steigt mit dem positiven Projektverlauf. Da bisher die Weidmüller-Projekte in Zusammenarbeit mit der Lynx-Consulting GmbH „in time und in budget“ ablaufen, können wir auch auf die Akzeptanz aller Beteiligten bauen.“ 

„Die Lösung wurde jeweils in klar definierten Projektschritten eingeführt. Im Rahmen der guten Zusammenarbeit mit der Weidmüller IT und den beteiligten Fachabteilungen diente unsere standardisierte Vorgehensweise einer optimierten Einführung und Umsetzung der Projekte“, resümiert Volker Jaster. Gemeinsam mit Lynx geplante und durchgeführte Schulungen für alle Anwender taten ein Übriges, das Engagement der Anwender zu erhöhen. Mit diesen Investitionen setzt Weidmüller seinen Weg der kundenorientierten Ausrichtung seiner Prozesse und Strukturen konsequent fort. 

Ausblick CRM und eProcurement

Um die Prozess– und Kundenorientierung weiter voranzutreiben, werden in einem nächsten Schritt ein Customer Relationship Management (CRM Mobile– und Internet Sales) sowie der Enterprise Buyer Professional (EBP 3.0) - ein eProcurement-System auf Basis von SAP — eingeführt. Auch hier baut Weidmüller auf die Zusammenarbeit mit Lynx. Jens Godenrath, Projektleiter des P1-Projektes: „Nicht zuletzt die im Vorfeld immer sehr präzisen Aufwandsabschätzungen der Lynx-Projektleitung sowie die Flexibilität jedes Lynx-Teammitgliedes haben uns darin bestärkt, die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiterzuführen.“ 

Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

Weidmüller ist der führende Anbieter von Lösungen für die Übertragung von Energie, Signalen und Daten im industriellen Umfeld. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Produkte aus dem Bereich der elektromechanischen Verbindungstechnik sowie Schaltschrankelektronik und Netzwerkinfrastruktur-Komponenten. 

Für OEM-Anbieter setzt das Unternehmen weltweit Maßstäbe in Bezug auf Engineering, Beschaffung, Produktion und Logistik kundenspezifischer Lösungen. 

Weidmüller erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 443 Millionen Euro und beschäftigt derzeit weltweit insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter. 

www.weidmueller.de