Beratung und Lösungen für Ihr Information Lifecycle Management

Mit Einführung der In-Memory-Datenbanken ist das produktive Datenvolumen in vielen Unternehmen wieder stark in den Vordergrund gerückt. Mit In-Memory-Datenbanken lassen sich große Datenmengen nicht nur schneller analysieren. Die neue Technologie bietet darüber hinaus großes Potenzial für eine neue beschleunigte Arbeitsweise von Business-Anwendungen.

Bei der Umstellung auf die neue Datenbank-Technologie spielt dabei vor allem das Sizing der neuen Datenbank eine große Rolle. Als optionsreicher breiter Lösungsansatz bietet Ihnen ein effizientes Information Lifecycle Management (ILM) hierbei einen echten Mehrwert – auch dann, wenn „In-Memory“ bei Ihnen noch Zukunftsmusik sein sollte.

Letztlich dreht sich beim ILM alles um die zentrale Frage: „Wie halten Sie es mit Ihren historischen Daten?“

Lynx unterstützt Sie bei der Klassifikation Ihres Datenbestands.

Multi-Temperature-Datenverwaltung: Je nach Zugriffshäufigkeit werden Ihre Daten als „hot”, „warm” oder „cold” klassifiziert. Abhängig von dieser Klassifizierung und der Datennutzung werden Ihre Daten in unterschiedlichen Speicherbereichen gehalten:

  • Hot Data sind Daten, auf die Sie sehr häufig zugreifen, sei es durch Reporting oder Prozesse im Data Warehouse Management.
  • Warm Data bezeichnet Daten, die Sie nur noch selten verändern.
  • Cold Data sind die Daten Ihres Business Warehouse (BW)-Systems, die nur noch gelesen und nicht mehr geändert werden müssen. Diese können per Nearline Storage (Speichersysteme, bei denen die Datenhaltung auf Wechselmedien erfolgt) gespeichert werden.

Von Hot über Warm bis Cold Data: Viele Gründe sprechen für eine Multi-Temperature-Speicherstrategie:

  • Vorhalten historischer Daten
  • Einsatz von Clickstream- oder detaillierten Maschinen-Protokollen, die für mehrere Jahre aufgehoben werden müssen
  • Gesetzliche Vorgaben zur Speicherung von Unternehmensdaten, z. B. die Speicherung für mindestens sieben Jahre aus rechtlichen Gründen

In Ihren großen BW-Systemen liegen dadurch neben den aktiv genutzten Daten mit häufigen Zugriffen auch im großen Umfang Daten vor, auf die nur in seltenen Fällen zugegriffen wird. Diese werden von Ihnen nicht oder nur selten in Data-Warehouse-Prozessen oder für die Analyse benötigt. Business Intelligence löst dieses Problem.

Lynx Consulting unterstützt Sie bei der Herausforderung, die warmen und kalten Speicherbereiche nahtlos und (nach außen) unsichtbar so zu integrieren, dass alle benötigten Funktionen auf diese Daten angewandt werden können.

Das Konzept „Nicht aktive Daten“: In der Klasse der „warmen“ Daten ist es für Sie von Vorteil, diese nach aktiven und nicht aktiven Daten zu untergliedern. Die nicht aktiven Daten werden dabei schneller aus dem Hauptspeicher verdrängt als die aktiven Daten. Auf dieser Grundlage können wir Ihr Hauptspeicher-Resourcenmanagement weiter optimieren:

  • ab HANA SP 05
  • ab BW 7.40 SP 09

Near Line Storage (NLS): Ihre Daten der Klasse „cold“ werden mithilfe einer SAP IQ Nearline Storage- Lösung gespeichert. Dies hat weitere positive Auswirkungen auf die Datenbankgröße. Durch den SAP HANA Smart Data Access (SDA) ist der Zugriff auf Ihre entfernten Daten für das Reporting möglich, ohne diese in die HANA-Datenbank replizieren zu müssen.

  • ab HANA SP 06

Data Housekeeping: Ganz gleich ob „In-Memory“ oder traditionelle Datenbank: In beiden Fällen entstehen im produktiven Betrieb Ihres SAP BW-Systems regelmäßig Daten, die eine geringe Halbwertszeit besitzen. Zum einen handelt es sich dabei um Detail- und Fehlerlogs. Diese können periodisch – mit einem von Ihrem gewählten zeitlichen Offset – entweder aus dem System heraus auf das Filesystem archiviert oder direkt gelöscht werden. Zum anderen sind dies Daten in den PSAs der Datasourcen, die (je nach Datenladeverfahren) vor jedem Ladeprozess gelöscht werden können.

Umfassende ILM-Beratung von Lynx

Durch uns erhalten Sie eine Lösungen, die Sie optimal auf Ihren Wechsel in die „In-Memory“-Welt vorbereiten. Neben der Speichernutzungsoptimierung Ihrer bisherigen Datenbank erstellen wir für Sie ein optimiertes SAP HANA-Hauptspeicher-Ressourcenmanagement-Konzept, das zur TCO-Reduktion beiträgt.

Wir garantiern Ihnen optimale DB-Speichernutzung durch ...

  • ein Team mit strategischer Weitsicht
  • konzeptionellen Durchblick und tiefes Verständnis von Datenbanktechnologien
  • operative Exzellenz
  • detaillierte Reportings zur Messung der Erfolge

Ansprechpartner

Stephan Düsterhöft

Stephan Düsterhöft
Senior Consultant SAP BI
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